Workout

SELF-DISCIPLINE

SELF-DISCIPLINE IS A MUSCLE:

IT GETS STRONGER WHEN WORKED OUT.

 

Gerade Anfang Januar platzen die Sportstudios aus allen Nähten. Jede Maschine besetzt, der Raum gefüllt mit Motivation und Zuversicht, all die Wünsche und Ziele umzusetzen.

Mitte Januar kehrt langsam wieder Ruhe ins Gym ein.

Vorbei der Andrang, das Ende der guten Vorsätze ist sofort ersichtlich. Zurück bleiben die gleichen Gesichter, die man auch das ganze Jahr über sieht. Mit denen man sich austauscht und bei denen ein sportliches Kopfnicken reicht, um zu wissen: Wir sind noch auf dem Weg.

Was passiert im Kopf derjenigen, die vom Wagen gefallen sind?

  • Rückkehr zu alten Gewohnheiten.
  • Das initiierende Motiv hat versagt
  • Die gesteckten Ziele erscheinen auf einmal nicht mehr erreichbar, da der Erfolg nicht über Nacht kommt
  • All die vielen leckeren Verführungen der Nahrung
  • Ach, der Tag ist auf einmal wieder viel zu kurz
  • …und überhaupt, warum eigentlich…

Es fängt einfach damit an, dass die Einstellung zum Thema Training nicht stimmt:

Training allein ändert nichts an Dir!

Es ist das Gesamtpaket aus:

  • Disziplin, Selbstmotivation und Selbstliebe
  • Die Erkenntnis, dass Training keine Diät ist, sondern ein Lebensstil, der nicht zeitlich begrenzt  und auf die Zeit im Sportstudio beschränkt ist
  • Dass man zu vielen Nahrungsmitteln der Industrie einfach “Auf nimmer Wiedersehen” sagen muss
  • Dass ein ausgedruckter Trainingsplan vom Trainer nur der erste Schritt auf einem langen Weg ist

Ändere Deine grundlegende Einstellung zu Dir und Deinen kompletten Lebensgewohnheiten.

Denk darüber nach, wie Dein bisheriger Lebensstil Dich zu dem gemacht hat, was Du heute bist.

Welche Bereiche Deines Lebens musst Du ändern, damit sich Deine Optik und Gesundheit ändert?

  • Ist es die Ernährung?
  • Ist es die Kontinuität Deines Trainings?
  • Ist es Deine Einstellung zur körperlichen Anstrengung?
  • Ist es Dein Umfeld, was Dich abhält?

Checke Deine Nahrung: Schreib doch einfach mal auf, was genau Du den ganzen Tag isst. (Nutze die App: myfitnesspal)

Entsorge all die bequeme Industrienahrung aus deinem Kühlschrank und Vorratsräumen.

Streiche all den Süßkram und Knabberkram aus Deinem Leben.

Ja es ist ein knallharter Entzug!

Als ich 2013 meine Nahrung auf Paleo umstellte, hatte ich den ganzen Tag eine Tasche mit Nahrung bei mir, weil ich Angst vor dem schrecklichen Zustand des Unterzuckerns hatte. Dieses Zittern, diese innere Schwäche und Heißhunger auf Kohlenhydrate. Ich hatte keine Ahnung, was ich essen sollte, damit dieser Zustand nicht über mich kam. Dieser Zustand überfiel mich von einem auf den anderen Moment.

Was war nun in meiner Tasche, im Überlebenspack? Tomaten, Nüsse, Eier, Bananen, …

Und da merkte ich erst, wie schwierig es war, einfach mal irgendwohin zu fahren: Keine gesunde Nahrung, wenn das Zittern kam. Die Rettung war nur in Form von frischem Obstsalat vom “Dönerladen” in greifbarer Nähe, wenn ich mal kein Proviant, keine Bananen dabei hatte.

Dieser entsetzliche Entzug von all der Industrienahrung und Zucker war wirklich schlimm und dauerte ca. 3 Monate!

Ich kann jeden verstehen, der in dieser Phase schlappmacht und seine guten Vorsetze über Bord wirft.

Was mich durchhalten ließ:

Zuzka Light und Ihre sagenhaft tollen Workouts

Genau so einen Körper wollte ich auch haben! Wie bitte schön kann man nur so durchtrainiert aussehen?

Ich bewundere Sie heute noch sehr und danke Ihr für all die kostenfreien Workouts bei Youtube.

Wer inspiriert Dich?

Was inspiriert Dich?

Such Dir etwas, um den harten Entzug durchzuhalten.

Etwas, was so stark ist, dass es Dich auf dem Wagen, auf dem Weg zum gesunden und fitten Ich hält.

Gerade am Anfang, wenn die Erfolge noch nicht so sichtbar sind, Du aber schon spürst, was Du alles erreichen kannst.